Es geht Los!

Es geht los. Am 28.11.2017 wurde unser Container mit dem Lkw abgeholt und ist nun auf dem Weg mit dem Schiff nach Tansania. Wenn ihr wollt, könnt ihr die MSC Hamburg unter www.marinetraffic.com auf ihrer Reise von Hamburg nach Tansania verfolgen.

 

Jetzt steht auch unser Ausreisedatum fest: am 05.01.2018 ist es soweit! Endlich geht´s los nach Tansania. Seit den letzten Tagen bereiten wir eifrig unsere Koffer vor, denn der Container kommt erst 4 Wochen später nach unserer Ankunft in Kibondo an. So müssen wir beim Packen besonders sorgfältig sein, denn es gilt, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden. Jedes Kilo im Koffer kann nur einmal genutzt werden.

 

In Tansania gelandet, werden wir einige Tage in Dar Es Salam verbringen und dort Formalitäten regeln. Dann geht es in den Westen, nach Kibondo. Vor Ort werden wir unser Haus beziehen und erste Kontakte knüpfen.

 

 

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Der Baueinsatz

Juhuu, Albert ist wieder da. Am 23. September kamen er und die drei Männer wohlbehalten aus Tansania zurück. Sie hatten einen segensreichen und gelungenen Arbeitseinsatz.

Trotz mancher Schwierigkeiten haben sie viel mehr geschafft, als sie sich vorgenommen hatten. Beim Hinflug sind zwei der Koffer nicht mitgekommen, diese wurden aber kurz darauf nachgeflogen. Und Gott hat es so toll geführt: obwohl für ein Mitführen eines zweites Gepäckstücks extra hätte bezahlt werden müssen, hat die Fluggesellschaft die geforderten 200 $ bezahlt. Auch gab es anfangs Schwierigkeiten mit einer vorausgeschickten Kiste. Es hat ein paar Tage und mehrere Anläufe gebraucht, um sie aus dem Zoll zu bekommen. Als die Männer dann in Kibondo ankamen, wohnte der Bischof noch in der Wohnung, obwohl er zuvor versprochen hatte, auszuziehen. Aber auch da durften wir Gottes Eingreifen erfahren. Freunde, die sich mit der tansanischen Kultur gut auskennen, versicherten uns, er würde nicht ausziehen, denn das würde gegen die Kultur sprechen. Doch Gott hat den Bischof dazu bewegt, trotzdem auszuziehen. So konnten die Männer schließlich am 5. September mit den Arbeiten beginnen.

Sie hatten eine tolle Zeit zusammen, gute Gespräche und konnten zusammen Andacht halten.

Wir sind sehr dankbar, dass alle gesund geblieben und durch die Arbeiten keine Verletzungen entstanden sind. Es wurde die Elektrik im Haus neu gemacht, Rohre verlegt, Wassertanks aufgestellt, Türen versetzt…

 

Richtig toll war auch die Internetverbindung. Wir hatten fast immer Kontakt, konnten Bilder sehen und Videos empfangen, so dass ich mich richtig freuen kann, weil es wirklich sehr schön geworden ist. Das Haus ist nun bewohnbar, es wurde überall gestrichen, in einem kleinen Bad wurden Fliesen gelegt und auch eine Arbeitsplatte mit Waschbecken ist in der Küche schon aufgebaut. Eigentlich könnten wir nun bald umziehen. Aber da vor Ort noch keine Möbel, kein Geschirr und sonstiges, was man zum Leben braucht, vorhanden ist, beschlossen wir, erst dann auszureisen, wenn der Container ankommt. Um ihn schicken zu dürfen, benötigten wir allerdings unsere Visa. Mittlerweile sind sie angekommen. Albert muss noch eine Kleinigkeit am Auto reparieren, danach kann der Container los.

Unserer Ausreise steht damit fast nichts mehr im Wege. Bis jetzt sind wir ungefähr bei 75% unseres Bedarfs. Gott hat bisher alles so wunderbar geführt, so dass wir immer nur staunen konnten. Wir wollen ihm vertrauen, dass er auch das restliche Geld schenken wird.

Vorfreude und Bauchkribbeln wegen der ganzen Aufregung sind unsere ständigen Begleiter. Albert und ich können es kaum abwarten, endlich unseren Ausreiseflug zu buchen.

Der Countdown läuft.

In unserem Letzten Rundbrief hatten wir von unserem Umzug nach Dörentrup und dem Packen des Containers berichtet. Hier noch ein Paar bewegte Bilder dazu.

Seitdem sind jetzt wieder ein paar Tage in ins Land gegangen. Die Tage nach dem Umzug waren mit vielen Schriftwechseln mit unserer Partnerorganisation angefüllt. Kurzfristig halfen wir noch der Teen-Freizeit der örtlichen Gemeinde.

Es ist immer wieder schön, wenn wir dabei sein dürfen, wenn Gott Herzen verändert. Auch dieses Mal konnten wir erleben, wie junge Menschen durch das Wort Gottes in Bewegung gesetzt wurden.

Direkt nach der Freizeit stand noch ein Besuch bei der Martini-Gemeinde in Bremen im Kalender. Auf diesen Besuch hatten wir uns schon lange gefreut. Da aber die Freizeit in der Nähe von München stattfand, hieß das für uns, mit Kind und Kegel einmal quer durch die Republik zu fahren.

In Bremen sahen wir unseren Mitstreiter Pfarrer Latzel wieder und durften die Gemeindeglieder der Martini-Gemeinde beim gemeinsamen Mittagessen und Familiennachmittag etwas besser kennenlernen.

Jetzt sind es nur noch wenige Tage, dann starten wir zum Baueinsatz nach Tansania. Bis dahin bleibt noch einiges zu organisieren und zu planen. Mittlerweile sind wir zu viert.

 

Umzug nach Dörentrup

Mit ca. 2 Wochen Verspätung haben wir es jetzt doch geschafft. Elisabeth ist mit den Kindern am Mittwoch den 14.6  nach Dörentrup Umgezogen. Grund für den späten Umzug waren einige behördlichen Schwierigkeiten mit der neuen Wohnung.

Am 18.06 ist unsere offizielle Verabschiedung aus der FeG Syke.

Albert wird dannach noch bis Ende Juni in Syke sein und unsere Wohnung auflösen bzw. den Container fertig packen.

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Hier sitzen wir grade bei unserem letzten gemeinsamen Mittagesssen in Syke.

Letzte Arbeiten an Container und Auto.

 

Visaantrag und blaue Fotos

Um in Tansania Arbeiten und Leben zu können müssen wir einen „Residence-“ und „Work Permit“ beantragen. Dieser beiden Dokumente sind aber nicht nur für uns Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung, sondern auch die Erlaubnis unseren Container steuerfrei, als Umzugsgut nach Tansania einzuführen. Die aktuellen Gebühren für die beiden Dokumente belaufen sich auf 1000 US Dollar plus jeweils 50 Dollar für jedes weitere Familienmitglied, ein stolze Summe. Bei nicht erhalten der Aufenthaltsgenehmigung, bekommt man die Summe leider nicht zurück. Uns wurde gesagt das der ganze Prozess ca. 1 Monat dauert sollte. Allerdings haben wir auch von erlebt das es bei unserem Kollegen der im Osten Tansanias unterrichtet über 6 Monate dauerte. Bitte betet deshalb mit das wir erforderlichen Genehmigungen zügig bekommen. Danke!

Platten und was jetzt?

Für die ca. 1600 km die wir nach Daressalam zurücklegen müssen gilt es vorbereitet zu sein. In Deutschland kommt ein platter Reifen auf Autofahrten eher seltener vor, in Tansania gehört das zum Alltag. Da kann es sogar mal vorkommen das 2-mal während einer Fahrt Reifen wechseln muss. Nun haben aber die handelsüblichen Geländewägen nur 1 Ersatzreifen. Wir brauchen aber Zwei. In diesem Video, könnt ihr sehen wie die Idee einer Heckstoßstange mit 2 Ersatzradträgern mit Hilfe von Thorsten Droß und Kartsen Wenkel verwirklicht wurde. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an euch beide und an eure Familien, für die vielen Stunden die ihr investiert habt.

Besuche, Nachwuchs, Visa, Kündigung, Baueinsatz, Einspritzpumpe, Blog und Video

In den letzten Monaten waren es vor allem diese Begriffe, die uns beschäftigt haben.

Besuche

Im Januar ging es für uns weiter mit unserer Tour durch Deutschland. Immer wieder haben wir Gemeinden und einzelne Freunde besucht und neue Freunde kennen gelernt. Wir freuen uns immer wieder über die Gastfreundschaft, die uns entgegen gebracht wird. Menschen, die wir noch nie vorher gesehen haben, laden uns zu sich an den Mittagstisch ein, so etwas gibt es nur in Gottes großer Familie. Ich denke, da wirst du uns Recht gegeben.

Nachwuchs und Visa

Viele von euch kennen Elisabeth nur mit einem dicken Babybauch. Der ist jetzt weg. Unser Nachwuchs ist am 03.03. geboren. Junia Elea Krause. Mittlerweile ist die Kleine schon fast 4 Wochen alt. Warum wir an dieser Stelle nochmal davon berichten hat einen Grund: bereits bevor unsere Tochter geboren wurde, hatten wir unsere Visa-Anträge fertig ausgefüllt und die geforderten Passfotos mit blauem Hintergrund beigelegt. Jedoch stellten wir fest, dass die Geburtsurkunde unserer 3. Tochter und ihr Reisepass für einen vollständigen Antrag noch fehlten. Da hieß es warten. Da jetzt alle Dokumente vollständig sind, können wir endlich alles abschicken.

Kündigung

Am 13.03. haben wir bei unserem Vermieter die Kündigung unserer Wohnung eingereicht. Wir haben zum 28.06. gekündigt. Nach unserer Zeit hier in Syke werden wir 200km weiter in Richtung / nach Süden ziehen.  In das schöne Örtchen Dörentrup nahe bei Lemgo. Dort haben uns liebe Geschwister eine Wohnung zur Verfügung gestellt, in der wir zu mindestens bis zu Alberts Abreise am 1. September wohnen werden.

Baueinsatz in Tansania,

Da das Haus – wie ihr wisst – noch ein Rohbau ist (in dem der Bischof grade wohnt), wird sich Albert zusammen mit Frank Rosebrock zu einem Baueinsatz nach Tansania aufmachen, um die wichtigsten Arbeiten (z.B. Wasserleitungen, WC, Küche) schon einmal in Angriff zu nehmen. Falls du Anfang September für 1, 2 oder 3 Wochen Zeit und Lust hast in Tansania mit anzupacken, dann bist du herzlich willkommen, wir suchen händeringend nach Menschen, die mit anpacken können und wollen.

 

Einspritzpumpe

Manche lesen dieses Wort zum ersten Mal und fragen sich vielleicht: Kann man das essen? Kleiner Scherz am Rande. Als Albert nach unzähligen Arbeitsstunden das Auto aus der Werkstatt fuhr, wunderten wir uns zunächst über das schlechte Anspringen des Autos, das selbst ein Tag später nicht verschwand. Bei näherem Hinsehen mussten wir jetzt feststellen, dass die Einspritzpumpe den Dienst quittiert hatte. Bei Autoersatzteilen gibt es eine Faustregel, die man sich merken kann, um den Preis zu ermitteln: Je länger der Name des Teils, umso teurer ist es. Diese Pumpe schlägt mit 1200 Euro zu buche. Ein Freund, der davon erfuhr, sagte am Telefon zu Albert: „Es ist besser, dass es hier in Deutschland passiert als im Busch.“ Recht hat er.

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Video und Blog

Einige von euch haben es schon gesehen, wir sind auf YouTube. Hinter dem Ganzen steckt ein nettes Ehepaar, das eine gewisse Leidenschaft für Film und Foto hat. Sven, so heißt unser Freund, wird auch in Zukunft kleinere Video-Updates von uns erstellen und hochladen.

Stand der Finanzen

Zu guter Letzt noch der aktuelle Stand unserer Unterstützung: Aktuell sind wir bei 54 % unseres monatlichen Bedarfs angekommen. Wir staunen immer wieder, wie wir versorgt und unterstützt werden: es fehlen nur noch 46 %. Wenn du wissen möchtest, wie du einen Teil dazu beitragen kannst, setz dich einfach mit uns in Verbindung.

 

Gebetsanliegen:

 

  • Bitte betet mit uns, dass die Reparatur des Autos zügig und gut voran geht
  • Ein weiteres Anliegen ist das Packen des Containers: Mitte Mai werden wir mit dem Ausräumen der Wohnung beginnen, alles muss in Kisten gepackt werden und dann nach dem „Tetris Prinzip“ im Container verstaut und gesichert werden.
  • Dass wir noch 1 oder 2 Helfer finden, die bereit sind mit nach Tansania zu kommen, um beim Bau zu helfen.